Reininghaus Pavillon

Infopoint am Reininghaus Park - Graz

Standort: 8020 Graz, UNESCO Esplanade 14
Auftraggeberin: Stadt Graz - Abteilung für Grünraum und Gewässer
Nutzerin/Betreiberin: Stadt Graz - Abteilung für Immobilien, Stadt Graz - Gesundheitsamt / Referat für Lebensmittelsicherheit und Märkte
Projekt-Begleitung Baukultur: Stadt Graz - Stadtbaudirektion / Referat Hochbau
Baumanagement: GBG Gebäude- u. Baumanagement Graz GmbH
Architektur-/Generalplanung: Hohensinn Architektur ZT GmbH
Tragwerksplanung: ConLignum ZT GmbH - Dipl.-Ing. Josef Koppelhuber
HKLS Planung: Pechmann GmbH
ET-Planung: Tasotti e.U.
Bauphysik: Rosenfelder & Höfler Consulting Engineers GmbH & Co KEG
Brandschutz: Norbert Rabl ZT GmbH
Planungsbeginn: Jänner 2020
Baubeginn: Oktober 2020
Fertigstellung: August 2021
Fotos: © pierer.net

Gestalterische Grundidee des Entwurfes war es, im Zentrum des neuen Stadtteils Reininghaus an der räumlichen Verschneidung von Stadtteilpark und „Esplanade“ einen Park-Pavillon mit integriertem zentralem Kiosk/Cafe zu entwickeln, der die Bedeutung dieses Kreuzungspunktes markiert und auch bereits während den unterschiedlichen Bauphasen als Brückenkopf und Infozentrum der Stadt Graz im neuen Areal Reininghaus dienen kann. Als multifunktionaler Aufenthalts-/-Veranstaltungs-/-Bewegungs- aber auch als quartierübergreifender Begegnungsraum öffnet sich die Pavillonstruktur zum Park hin und verschneidet sich mit dem urbanen Erholungsraum mit einer großzügig angelegten Stadtterrasse. Der Pavillon besteht aus einem verglasten Multifunktionsraum / Kiosk, einem Technikraum und einer öffentlichen WC Anlage, bestehend aus einem barrierefreien WC und jeweils einem Damen und Herren WC.

Der Pavillon und das Dach wurden in Holzbauweise errichtet. Die Wände des Pavillons sind als gedämmte Holzriegelwände konzipiert, das rautenförmig auskragende und aufgeständerte Dach wurde aus Brettschichtholz-Trägern errichtet. Die Dachkonstruktion besteht aus einem gleichförmigen und rautenförmigen Raster aus schichtverleimten BSH-Trägern, welcher die sogenannte „Primärkonstruktion“ bildet.
In diese Öffnungen wurde eine wabenförmige „Sekundärkonstruktion“ eingehängt. Die Unterkanten der beiden Konstruktionen sind bündig. Auf eine rationelle Bauweise aus immer gleichen Elementen wurde geachtet.
Fundamente und Bodenplatte wurden in Massivbauweise hergestellt, das Dach wurde auf Stahlstützen aufgeständert. Ein Stahlbetonsockel dient als Unterkonstruktion für die Wände. Die Fassade ist als hinterlüftete, verspiegelte Alu-Verbundfassade konzipiert.