CARO

Graz

Standort: Conrad-von-Hötzendorf-Straße 162, 8010 Graz
Auftraggeber: C162 GmbH
Architektur und Interior Design: Hohensinn Architektur ZT GmbH
Landschaftsarchitektur: Studio Boden Landscape Architecture
Statik und Bauphysik: Pilz & Partner Ziviltechniker GmbH
Brandschutz: Wörle + Sparowitz
Elektrotechnikplanung: Busz Gmbh – Ingenieurbüro für Elektrotechnik
Haustechnikplanung: Lechner+Partner Ingenieure GmbH
Projektsteuerung: Markus Pein Baumanagement GmbH
ÖBA (Örtliche Bauaufsicht): Markus Pein Baumanagement GmbH
Zertifizierung Klimaaktiv: Gold
Wettbewerb: 03.2023
Planungsbeginn: 09.2023
Baubeginn: 09.2025
Mitarbeit Wettbewerb: Gregor Klepatsch, Anastasiia Kutsova, Markus Pöll, David Prackwieser, Katharina Huber (ehem.), Nicole Palma-Wehr (ehem.)
Andreas Boden (Konzept Außenanlage), Patrick Klammer (Modellbau), Nonstandard (Renderings)
Mitarbeit Architektur: DI Klemens Mitheis, DI Petra Boden, DI Dinko Jelečević, DI Magdalena Schepe, DI Christof Haslinger, DI Gregor Klepatsch, DI Katharina Huber (ehem.), DI Benedikt Rieger, Bsc Veronika Schimpelsberger (ehem.)
Renderings: Hohensinn Architektur & Nonstandard

CARO – Der neue Bürostandort in Graz

Das moderne Bürogebäude CARO verleiht der Haupteinfahrt im Grazer Osten ein neues Gesicht. Es liegt direkt an der Conrad-von-Hötzendorf-Straße und ist optimal an den öffentlichen Nahverkehr mit der Straßenbahn angebunden. Diese bietet eine direkte Verbindung zum Grazer Zentrum und zum Schlossberg sowie zur Grazer Messe und zum Stadion Liebenau. Über den nahen Zubringer zur Autobahn A2 ist zudem eine schnelle Anbindung an die wichtigsten Verkehrsachsen gewährleistet.

Das Bebauungskonzept von CARO bereichert den urbanen Raum in Graz um ein modernes Bürogebäude. Als Teil eines größeren Stadtentwicklungsprojekts wird CARO zu einem neuen, wichtigen Baustein im Osten der Stadt. Das längsgestreckte, sieben Geschosse umfassende Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von ca. 13.500 m² (oberirdisch) und zwei Tiefgeschossen mit 74 PKW-Stellplätzen wird in Zukunft Platz für bis zu 700 moderne Arbeitsplätze bieten.

* 7 Geschoße + Dach
* 168m Gesamtlänge
* 13.500 m2 BGF Oberirdisch / 17.700m2 BGF Gesamt
* 2 Tiefgaragengeschoße mit 74 PKW-Stellplätzen
* Platz für bis zu 700 moderne Büroarbeitsplätze

Offenheit und Identität

Das klare, markante Volumen des Gebäudes wird durch gezielte Einschnitte in den öffentlich präsenten Bereichen gegliedert. Dies schafft eine offene, transparente Erdgeschosszone mit überdeckten Vorplätzen und Durchwegungen, die eine Verbindung zwischen dem Gebäude und dem umgebenden Grünraum herstellen. Ein zentrales architektonisches Element des Projekts ist der „schwebende Balken” zum südlichen Bertha-von-Suttner-Platz. Diese markante Auskragung setzt nicht nur einen einzigartigen visuellen Akzent, sondern bildet auch einen großen öffentlichen Vorplatz. Zusammen mit dem Café dient er als Treffpunkt für die Nutzer des Gebäudes und die Bewohner der umliegenden Gegend.

Grünräume, Allee und Landschaftspark

Ein wesentlicher Aspekt des Projekts ist der hohe Anteil an begrünten Freiflächen: die Baumallee entlang der Conrad-von-Hötzendorf-Straße sowie ein vollständig neu konzipierter Landschaftspark im Westen des Gebäudes. Der hochqualitativ gestaltete Park wird öffentlich zugänglich sein und damit das Grünraumangebot in diesem Stadtteil wesentlich verbessern.

Multispace – Das flexible Bürokonzept

Das Bürogebäude ist mit einem modernen, flexiblen Grundrisskonzept ausgestattet. Dadurch ist es möglich, verschiedene Arbeitsbereiche je nach Bedarf zu gestalten. In drei Hauptkategorien – Desk Area, Workshop Area und Market Area – können die Nutzer den Raum individuell für fokussiertes Arbeiten, kreative Workshops oder Vernetzungsaktivitäten den Anforderungen eines modernen Büroalltags anpassen. Begrünte, zweigeschossige Einschnitte mit Gärten sorgen für zusätzliche Aufenthaltsqualität und erweitern den Grünraum in die dritte Dimension.

Fassade, Energie und Nachhaltigkeit

Die Fassade umhüllt das Volumen mit einer rautenförmigen, weißen Metallstruktur, hebt das Gebäude als architektonisches Highlight im Stadtbild hervor und schützt gleichzeitig vor Überhitzung der Außenflächen. Die Dachflächen werden mit einer PV-Anlage zur eigenen Stromversorgung genutzt. Zusätzliche Dachflächen werden als Retentionskörper für Niederschlagswässer genutzt und intensiv begrünt, um die Biodiversität der Stadtlandschaft zu fördern.

Mit CARO entsteht ein Bürogebäude, das nicht nur funktionale Büroflächen bietet, sondern auch ein integraler Bestandteil des urbanen Lebensraums wird – ein markantes, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Projekt für Graz.