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projekt: reiterkaserne, graz

Die Maßnahmen zur Revitalisierung der Reiterkaserne, aus dem Jahre 1841–1842, wurden durch eine Bereinigung der vorhandenen Struktur von Ein- und Zubauten, die Freilegung bestehender Gewölbe im Erdgeschoss sowie die Öffnung
des dreiseitigen, zugemauerten Arkadenganges im Innenhof gesetzt. Durch das Dazusetzen eines weiteren, verglasten Arkadenganges entstehen tiefe, gut belichtete und luftige Gebäudetrakte.

Entlang der Leonhardstraße wurden die Mauern entfernt, die beiden Kopfgebäude werden durch einen weiteren, über einen Verbindungsgang an den Osttrakt angebundenen, formal deutlich eigenständigen Baukörper, der das Foyer und Universitätsräume der KUG beinhaltet, ergänzt. Der Innenhof, unter dem eine Tiefgarage errichtet wurde, wird in einen Erholungs- und Grünraum umgewandelt.

Standort: Graz / Bauherr: Reiterkaserne Projektentwicklungs GesmbH & Co KEG / Planung: Hohensinn Architektur / Projektleitung:, Karlheinz Boiger, Bernd Schittelkopf, Dietmar Ott (bis Ausführungsbeginn) / Mitarbeiter: Ognjen Persoglio, Franz Jelisitz, Finn Zeder / Bruttogeschossfläche: 6.800 m² / BGF inkl. UG u. TG: 8.900 m² / Bruttorauminhalt: 27.100 m³ /
BRI inkl. UG u. TG: 33.700 m³ / Planungsbeginn: ab September 2004 / Baubeginn: August 2005 / Fertigstellung: Ende 2006