projekt: reiterkaserne, graz
Visualisierung: © Gernot Angerer
Die Maßnahmen zur Revitalisierung der Reiterkaserne, aus dem Jahre
1841–1842, wurden durch eine Bereinigung der vorhandenen Struktur
von Ein- und Zubauten, die Freilegung bestehender Gewölbe im Erdgeschoss
sowie die Öffnung
des dreiseitigen, zugemauerten Arkadenganges im Innenhof gesetzt. Durch
das Dazusetzen eines weiteren, verglasten Arkadenganges entstehen tiefe,
gut belichtete und luftige Gebäudetrakte.
Entlang der Leonhardstraße wurden die Mauern entfernt, die beiden Kopfgebäude werden durch einen weiteren, über einen Verbindungsgang an den Osttrakt angebundenen, formal deutlich eigenständigen Baukörper, der das Foyer und Universitätsräume der KUG beinhaltet, ergänzt. Der Innenhof, unter dem eine Tiefgarage errichtet wurde, wird in einen Erholungs- und Grünraum umgewandelt.



